Sonntag, 6. März 2011

Mohn-Birne-Rohkostkuchen

Normale Kuchen sind mir zu süß geworden. Und warum muss man eigentlich Frucht weglassen, um dafür Zucker zuzusetzen? Warum natürliches gesundes Fett in Lebensmittel durch etwas anderes ersetzen? Warum Vitamine und Nährstoffe durch Hitze zerstören?

Also habe ich meinen ersten Rohkostkuchen gemacht. Ohne Zucker, Öl, Butter, Getreide. Und er ist einfach köstlich geworden. Mach ihn mal für Freunde oder Deine Familie und sag Ihnen erst danach, was das Geheimnis dieses Kuchens ist. Sie werden vom saftigen Teig und vom Geschmack begeistert sein :)


Zutaten für eine mittelgroße Kastenform

für die Füllung
125g Mohn (gemahlen oder ganz)
1 große saftige weiche Birne
50g Sultaninen
2 Bananen
1/2 Limette oder saure Orange
eine Handvoll gehobelte Mandeln

für den Teig

200g geriebene Mandeln
4 Trockenfeigen
gehobelte Mandeln


Benötigte KüchengeräteMittelgroße Kastenform (ca 25x11 cm an der Oberkante), Häcksler/Stabmixer


Vorbereitung des Teigs
  • Die Trockenfeigen in Wasser einweichen. Die Feigen müssen vom Wasser gut bedeckt sein.
  • Gleich mit der Zubereitung fortfahren.
Vorbereitung der Füllung
  • Sultaninen klein häckseln (im Notfall in Wasser einweichen und mit dem Wasser pürieren)
  • Birne in kleine Stücke schneiden (mit Schale)
  • Limettensaft in eine Schüssel pressen und die 2 Bananen darin mit einer Gabel gut zerdrücken.
  • Sultaninen, Birnenstücke und gehobelte Mandeln unterrühren
  • Mohn am Ende gut unterrühren
Zubereitung

  • Die durchgeweichten Feigen mitsamt dem Wasser pürieren.
  • Die Mandeln gut unterrühren und alles durchkneten
  • Den Boden der Kastenform mit gehobelten Mandeln bestreuen
  • Den Teig in kleinen Stücken in die Form geben. Danach den Teig mit einem Löffel gut andrücken und glattstreichen
  • Nun mit einem nassen Messer den Rand entlang schneiden, so dass der Teig nirgends klebt
  • Die Füllung ebenfalls in kleinen Portionen auf den Teig geben und mit einem Löffel andrücken und glattstreichen
  • Nochmals mit einem nassen Messer entlang des Randes (bis zum Boden!) schneiden, so dass der Teig nirgends am Rand klebt
  • Kuchen im Kühlschrank gut durchziehen lassen (mind. 4 Stunden)
  • Beim Servieren den Kuchen mit den gehobelten Mandeln am Boden bestreuen

6 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Joachim,

ich möchte den Kuchen mal ausprobieren, wundere mich nur, dass man dazu nicht mehr "wasserhaltige" Produkte braucht. Wie geht denn der Teig auf?

Toll, dass Deine Bilder auf dem Hintergrund-Design so gut wirken.

LG

Joachim hat gesagt…

Der Teig geht gar nicht auf, der sitzt nur und wird dadurch von allein saftiger. Wichtig ist, das Wasser, in dem die Feigen eingeweicht wurden, mit zu verarbeiten! -> "Die durchgeweichten Feigen mitsamt dem Wasser pürieren."

Einfach mal probieren, der Kuchen ist wirklich sehr sehr gut :)

Alexandra Seidl hat gesagt…

wie bekommt man denn den kuchen aus der form raus? ich muss da auch ein bisschen improvisieren da ich eine silikonform habe.

Joachim hat gesagt…

Hi Alexandra,

einfach mit einem nassen Messer entlang des Randes (bis zum Boden!) schneiden. In Deinem Fall mit einem stumpfen Messer, sonst wird das Silikon ja kaputt. Da Du ja den Boden der Kastenform mit gehobelten Mandeln bestreut hast, geht der dann ganz leicht raus :)

Alexandra Seidl hat gesagt…

danke joachim, werd ich die tage mal probieren ;)

Katja Olschewski hat gesagt…

Denkst du ich könnte statt den getrockneten Feigen auch frische Medjoul-Datteln nehmen?

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Willkommen am schwarzen Brett des Küchenchefs. Sei bitte freundlich, auch wenn Dir eine Mahlzeit nicht geschmeckt hat. Gäste, die meine Küche mit deftigen Saucenspritzern neu ausmalen möchten, bekommen Küchenverbot.